Buchdaten:
Übersetzer*in: /
Verlag: /
Format & Preis: eBook 4,99€
Seiten: 440
ASIN: B0DSJYRTZT
Auch erhältlich als: Taschenbuch, Hörbuch
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Format & Preis: eBook 4,99€
Seiten: 440
ASIN: B0DSJYRTZT
Auch erhältlich als: Taschenbuch, Hörbuch
Eine kleine Insel vor der Küste Schottlands und ein Selkie auf der Suche nach der eigenen Bestimmung. Studentin Maggie erforscht mit Vogelkundler Jonathan und Veterinär Gavin das mysteriöse Verhalten von Kegelrobben. Dabei kommen die drei sich nicht nur gegenseitig näher, sondern auch einem unberechenbaren magischen Wesen in die Quere …
Der Zauber der schottischen Mythologie vermischt sich in diesem Fantasyroman mit Umweltthemen und einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte.
- Inhaltsangabe der Autorinnen, Quelle Amazon
Der prasselnde Regen weckte mich auf. Es war stürmisch geworden und ich verließ den Platz, an dem ich bis gerade noch ganz friedlich gelegen hatte. Unruhig und grau lagen die Wellen vor mir. - 6%
Als mir "Eilean Mhàigh: Muscheln, Zauber und ein Stein" von einer der beiden Autorinnen vorgestellt wurde, war ich direkt neugierig. Die Story klang richtig interessant, Selkies und schottische Mythologie, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und das Ganze mit dem Setting auf einer kleinen Insel vor der schottischen Küste.. auch die Leseprobe gefiel mir sehr und ich war so neugierig, was genau hier auf mich wartet.
Als ich dann endlich mit dem Buch starten konnte, bin ich gefühlt durch die Seiten gerast. Den einen Nachmittag habe ich begonnen, am nächsten Tag war ich durch. Kristina Maria Dahl und Stefanie Biermann erzählen die Geschichte rund um die Meeresbiologie-Studentin Maggie, den Veterinär Gavin und den Vogelkundler Jonathan aus Sicht aller Charaktere, was ich gerne mochte. Hier hätte ich mir allerdings eine Kennzeichnung gewünscht, aus wessen Sicht man gerade liest, aber es ging auch so, da man schnell erkannt hat, welche Perspektive jetzt wer ist. Das ist vermutlich einfach Geschmackssache und für mich kein Kritikpunkt, erwähnen wollte ich es trotzdem gern. Der Schreibstil der beiden Autorinnen gefiel mir richtig gut, das Buch las sich wirklich flüssig und, wie gesagt, rasend schnell.
Maggie mochte ich direkt sehr. Sie lebt erst seit ungefähr einem Jahr auf der Insel und wohnt bei ihrer dementen Oma, um die sie sich neben ihrem Meeresbiologie-Studium kümmert. Außerdem hilft sie jedes zweite Wochenende im Institut für Meeresforschung aus. Dort arbeitet auch der Veterinär Gavin, den ich ebenfalls schnell sehr sympathisch fand. Den Vogelkundler Jonathan hingegen mochte ich erst gar nicht, er ist ziemlich grummelig, im Lauf der Story wurde er mir aber immer sympathischer.
Was ich sehr cool fand: Die Charaktere sind hier alle ein wenig älter. Maggie ist zum Beispiel 30, Gavin und Jonathan Anfang bis Mitte 40.
Die drei Protagonisten treffen im Institut aufeinander, als Jonathan eine Robbe mit apathischem Verhalten einliefert. Das ist auch eins der Hauptthemen, denn die Robben auf der Insel verhalten sich merkwürdig, doch keiner weiß, warum. Zusammen versuchen sie herauszufinden, was da Sache ist. Erst wusste ich noch nicht so genau, was denn jetzt hier auf mich zukommen wird, was genau hier abgeht, doch je klarer das wurde, desto spannender wurde es. Die beiden Autorinnen binden hier schottische Mythologie und Magie in die Geschichte ein, was ich sehr mochte und richtig interessant fand. Dazu kommen noch Umweltthemen wie zB die Verschmutzung der Meere.
Ich muss allerdings gestehen, dass es eine Szene im Buch gab, die ich persönlich... eher merkwürdig fand und bei der ich ernsthaft überlegt habe, ob ich weiterlese oder nicht. Offensichtlich habe ich mich fürs Weiterlesen entschieden, denn das Drumherum fand ich einfach zu gut. Dieses merkwürdige Gefühl legte sich glücklicherweise sehr schnell wieder.
Im Buch gibt es eine Liebesgeschichte, die als ungewöhnlich beworben wird. Und ja, ungewöhnlich ist sie auf jeden Fall! Ich hatte zwar ehrlich gesagt mit einer anderen Richtung gerechnet, doch so passte es auch und ich bin sehr neugierig, wie sich das im zweiten Band weiter entwickeln wird. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Lovestory nicht zu 100% gefühlt habe, obwohl sie mir an sich gefallen hat. Es ging mir teilweise einfach ein wenig zu schnell, das ist aber Geschmackssache, würde ich sagen.
"Eilean Mhàigh: Muscheln, Zauber und ein Stein" ist der Auftakt einer Trilogie. Mit manchen Entwicklungen am Ende hätte ich so überhaupt nicht gerechnet, ganz besonders mit einer nicht (das näher zu erklären würde hier aber definitiv spoilern!), und ich bin schon richtig gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht. Dieser ist auch schon erschienen und wartet bereits auf meinem Reader auf mich. :)
Mein Fazit:
"Eilean Mhàigh: Muscheln, Zauber und ein Stein" konnte mich zwar nicht zu 100% überzeugen, ist insgesamt aber ein richtig guter Auftakt für die Reihe. Die Story mit schottischer Mythologie und dem Setting auf einer kleinen Insel an der Küste Schottlands gefiel mir sehr und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.
Allerliebste Grüße,
Vanessa ♥

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