8. April 2015

Ich sehe was, was niemand sieht von Tim O'Rourke

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Daten zum Buch:
Autor: Tim O'Rourke
Verlag: Chicken House
Seiten: 336
Preis: 14,99€
Erschienen: Februar 2015
Meine Wertung: ♥♥♥♥♥

Charley sieht Dinge, die außer ihr niemand sehen kann. Sie nennt diese Visionen "Blitze". Die Bilder, die sie sieht, sind kurz und intensiv, immer nur Bruchstücke. Ein Mädchen, ein Zug, Schreie. Sie ist davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, doch niemand glaubt ihr und in der Schule wird sie deswegen sogar gemobbt.
Doch dann lernt sie Tom kennen, der ihr zu glauben scheint. Der junge Polizist arbeitet gerade an seinem ersten Fall - eine junge Frau, die tot auf den Bahngleisen gefunden wurde..


Der erste Satz:
Ich wandte mich vom Grab meiner besten Freundin ab, um das sich ihre Familie versammelt hatte. - Seite 5


Meine Meinung:
Jugendthriller und ich sind nicht immer die besten Freunde. Da ich aber in der letzten Zeit ein echt gutes Händchen bei der Auswahl von diesen hatte und mich "Ich sehe was, was niemand sieht" sehr angesprochen und neugierig gemacht hat, wollte ich das Buch sehr gerne lesen.

Was soll ich sagen.. Ich bin begeistert!

Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig und flott. Er konnte mich von Anfang an sehr an das Buch fesseln und schnell ins Geschehen eintauchen lassen.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an sehr gepackt. Es ist ein Mysterythriller und der Autor hat eine wirklich sehr düstere und teilweise auch unheimliche Atmosphäre über die Geschichte gelegt, sodass ich teilweise das Gefühl hatte, dass es auch ein wenig in den Horrorbereich übergleitet. Vielleicht lag Letzteres aber auch einfach nur an meiner Umgebung, da ich das Buch nachts im halbdunkeln gelesen habe.
Es konnte mich wirklich sehr fesseln, ich konnte das Buch absolut nicht aus der Hand legen und habe es daher einfach in einem Rutsch durchgelesen. Ein richtiger Pageturner. Die Spannung stieg kontinuierlich und zum Ende hin fast ins Unermessliche. Der Handlungsverlauf war für mich in keiner Weise vorhersehbar, was, neben fehlender Spannung, bei den meisten Jugendthrillern, die ich nicht so gerne mochte, ein großer Kritikpunkt ist, und ich hätte bis kurz vor Schluss nicht sagen können, auf was das Ganze hinauslaufen wird.
Das Ende finde ich persönlich grandios, ich habe noch mehr mitgefiebert als vorher schon. Meine Augen klebten an den Seiten und ich habe die Worte nicht mehr gelesen, sondern in mich ein hineingesogen.

Charley, unsere Protagonistin, fand ich sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ich finde, dass sie eine tolle und mutige Person ist.
Tom, der männliche Part, gefiel mir auch sehr. Er war mir sympathisch, aber richtig in ihn hineinversetzen konnte ich mich nicht, was ich aber gar nicht so schlimm fand.
Beide finde ich sehr, sehr realistisch und überzeugend dargestellt, genau wie die Nebenpersonen auch.

Auf Seite 300 von 336 endete die Geschichte schon und danach gab es, neben einer Leseprobe aus einem anderen Buch, noch eine knapp 30 Seiten lange Kurzgeschichte. Mir gefiel diese recht gut, es war ein nettes Extra, aber lesen muss man diese nicht unbedingt, da sie nicht viel zur eigentlichen Handlung beiträgt.

Fazit:
"Ich sehe was, was niemand sieht" ist ein superspannender, absolut fesselnder Mysterythriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch verschlungen habe. Ein richtiger Pageturner, den ich nur empfehlen kann!

Vanessa ♥



Mein ♥-licher Dank für dieses Rezensionsexemplar geht an den Verlag!

Kommentare:

  1. Eine schöne Rezension. ;) Das Buch klingt wirklich spannend! ;)

    Liebe Grüße
    Jessi

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